FührungsTipp Oktober 2014:
„Gehen Sie gekonnt mit Menschen um, die sich schnell persönlich angegriffen fühlen!“

Durch ein Erlebnis bin ich letzte Woche wieder einmal auf einen Teilaspekt der Kommunikation gestoßen, der vielen Menschen das Miteinander richtig schwer machen kann. Hierzu meine Anregung für garantiert mehr Arbeits- und auch Lebensqualität:
„Gehen Sie gekonnt mit Menschen um, die sich schnell persönlich angegriffen fühlen!“

Kürzlich stand ich an der Kasse eines Supermarktes, Weiterlesen

FührungsTipp März 2014:
„Entscheiden Sie nicht schneller als Sie denken können!“

Immer wieder haben wir mit Menschen zu tun, die noch erfolgreicher und effizienter wären, wenn sie schon verinnerlicht hätten:
„Langsamer ist oft besser!“

Was damit gemeint ist weiß jeder von uns, der schon selbst Opfer seiner Schnelligkeit geworden ist. Schmerzhafte Erkenntnis bedeutet aber nicht, dass sich Schnellentscheider davon bremsen lassen. Sie bemerken ihre Denkfehler erstmal gar nicht und suchen die Schuld bevorzugt in den Umständen.

Einer der Gründe warum zu schnell, und dadurch „schlampig“ bis fehlerhaft entschieden wird ist, dass Menschen es gerne bequem lieben. Weiterlesen

Führungstipp Jan. / Febr. 2014:
Was heißt eigentlich „eigentlich“?

Und wieder eine Idee als Anregung, die Sie und Ihre Gesprächspartner wirklich weiterbringen kann:
„Eigentlich gibt´s nicht! Weder bei mir noch bei Anderen.“

Was ist damit gemeint? Oft, und ich denke viel zu oft, wird mir und ich denke auch Ihnen auf die Frage „Wie ist denn Ihre aktuelle Situation“ u. a. geantwortet:

– Eigentlich läuft´s ganz gut …
– Eigentlich bin ich mit dem Umsatz ganz zufrieden …
– Eigentlich könnte mein Leben nicht besser laufen …
– Eigentlich sind meine Mitarbeiter ganz zufrieden …
– Das mit dem Projekt läuft eigentlich ganz gut …
– Der Kunde hat eigentlich schon zugesagt … Weiterlesen

Führungstipp Dezember 2013:
„Wie steht es um Ihre Coachingqualitäten?“

Für die Coaches unter den Führungskräften (und wer ist es nicht?) eine Anregung im Dezember:
„Nicht Ihre Antworten, sondern die hohe Qualität Ihrer Fragen zeichnet Sie als Coach und Führungskraft aus“

… anstatt (nur) Ratschläge zu geben.

Sie sollten nie die Probleme von Mitarbeitern lösen! Ein offenes, verstehendes Ohr und eine Strategie um zur Selbsthilfe anzuregen sind dagegen ein Muss. Haben Sie die? Weiterlesen

Führungstipp November 2013:
„Was hat Kundenloyalität mit Führungsqualität zu tun?“

Haben Sie Ihre persönliche Einstellung zu Selbst-Vertrauen und Mißtrauen überprüft? Wenn Sie dadurch in Zukunft durchlässiger und großzügiger wirken, dann freue ich mich für Sie. Außerdem ist es der Garant für ein entspannteres und harmonischeres Führungs-Leben (siehe Oktober-BLOG).

Für den November stelle ich wieder einmal die Verbindung von Führung zu Markt und Kunden  her:
„Qualität die beim Kunden ankommen soll, beginnt bei den Führungskräften des Unternehmens“

Der neue Trendsport „Wir halten uns mal nicht an Vereinbarungen und schauen, was dabei heraus kommt“ entspringt entweder einem Übermut, den man sich wohl nur in sehr guten Zeiten leisten kann, oder weil der Überblick verloren gegangen ist. Und es ist bemerkenswert wie wir erleben, dass hier meist jeder mit dem Finger auf die anderen zeigt: „Ich hätte ja gerne, aber die Anderen haben das verhindert .. bla-bla…!“. „Intellektuelle Verpisserroute“ nennen wir das in unseren Trainings. Weiterlesen

Führungstipp Oktober 2013:
„Wir sind der Ausgangspunkt für gegenseitiges Vertrauen?“

Haben Sie eine mit sich getroffene Vereinbarung, ein Ritual oder eine Übung 4 Wochen lang durchgehalten? Dann, aber nur dann ist anzunehmen, dass Sie sich an das halten, was Sie sich vornehmen. Sonst gilt, nochmal versuchen! Wenn Sie Ideen dazu brauchen, schreiben Sie mir.

Für den Oktober ist mir folgendes Thema in meiner Coaching-Praxis entgegengekommen:
“Um anderen zu vertrauen muss ich erst einmal mir selbst vertrauen”

Wissen Sie, warum es uns manchmal so schwer fällt, anderen Menschen zu vertrauen? Weil wir die meisten Niedlichkeiten, die wir anderen zutrauen selbst schon begangen haben. Im Grunde befürchten wir, dass die anderen das Gleiche an uns ausprobieren, womit wir schon Erfahrungen gesammelt haben. Gemeint sind hier besonders die mit Erfolg gekrönten Niedlichkeiten; die werden natürlich auch von anderen gerne angewandt. Oft wurden diese von uns auch nur gedacht, aber das reicht schon, damit wir sie als Möglichkeit des Handelns auch anderen unterstellen. Ob es um kleine Schwindeleien, Ausreden, manipulative Irreführungen oder Hintergehungen geht spielt grundsätzlich keine Rolle. Weiterlesen

Führungstipp September 2013:
„Ich mache das weil ich es will“

Ein neuer Denkanstoß für den Herbstanfang mit ungewöhnlichem Ansatz:
“Ich halte mich an meine mit mir getroffenen Vereinbarungen”

Das Leben liefert immer noch die besten Anregungen für meine Zeilen an Sie. Eine etwas niedergeschlagene Führungskraft hat bei einem Zusammensein auf meine Frage: “Wie steht es denn aktuell mit Ihrem Selbstvertrauen aus?” geantwortet: “Das war schon mal viel besser.” Weiterlesen

FührungsTipp April 2012:
„Vereinbartes nachverfolgen!“

Mein heutiger Vorschlag zu mehr Führungsqualität:
„Vereinbartes zu 100% nachverfolgen“

Und wenn Sie 99% aller Vereinbarungen, welche Sie mit Mitarbeitern getroffen haben terminlich korrekt nachverfolgen. Das ist normal. Was Mitarbeiter zu 100% registrieren, ist das eine mal Vergessen, Übersehen, nicht Mitbekommen, Ignorieren oder was immer.
Das ist wie beim Kunden draußen. Der bekommt auch nicht mit, dass alles gut läuft, aber ganz sicher, wenn einmal nicht. Und Sie wissen ja als Profi, was schwerer wiegt und dauerhafter im Gedächtnis bleibt.

Aber, ich wäre großzügig, wenn mir Mitarbeiter nur von diesem 1% berichten würden. Es ist leider wesentlich mehr an „Da reden wir darüber“-Terminen, die nicht wahrgenommen werden. Auch das hat mit Wertschätzung und Vertrauen zu tun. Zudem glauben Sie bitte auch nicht, dass ad hoc unvorbereitetes Bla-Bla nicht bemerkt wird. Dann ist eine Entschuldigung mit einem neuen Termin allemal besser.

Damit sich hier kein beidseitig unnötiger Energieverbrauch in Ihrem Führungsalltag ergibt mache ich nur 1 Vorschlag:

Denken Sie immer schriftlich!

Überprüfen Sie bitte wieder einmal, ob Sie Ihrem Kopf nicht zu viel zumuten und gar glauben, dass Sie multitaskingfähig sind. Sind Sie nicht! Tragen Sie Vereinbarungen zur Kontrolle und Reflexion mit Mitarbeitern sofort in Ihren Terminkalender ein. Glauben Sie nie von sich, dass das „Nachnotieren“ mehrere Stunden oder gar Tage später, zuverlässig erfolgt.

Also, folgen Sie der pro-aktiven Frage „Was kann ICH tun?“
…. und zwar ab sofort, damit mir keine vereinbarten Zusagen und Termine mehr durch die Lappen gehen?

Übrigens, auch im Privatleben gibt es ein gutes Gedächtnis für Vereinbartes und einer direkten Linie zur Wertschätzung. Wer da schlampt soll sich nicht wundern; egal über was! 

Wenn Sie sind am Aufbau einer passenden Veränderungskultur für Ihr Unternehmen, Ihre Abteilung oder sich selbst interessiert? Dann sprechen Sie mich an. Wir bieten hierzu maßgeschneiderte Seminare an.

Mit herzlichen Grüßen aus München für eine erfolgreiche neue Woche
Ihr

Peter Saulus

FührungsTipp 2 März 2012:
„Veränderungen professionell angehen!“

Mein heutiger Vorschlag zu mehr Führungsqualität:
„Veränderungen mitarbeiterzentriert angehen“

Wissen Sie, warum auch Führungskräfte des Öfteren Angst vor Veränderungen haben? Neben den unten stehenden Punkten, welche auch sie als Führungskraft betreffen, gibt es oft eine gewisse Hilflosigkeit, wie Veränderung den Mitarbeitern schmackhaft gemacht werden kann.
Da sich Veränderung nicht immer aus einem gemeinsamen Konsens heraus entwickelt bzw. entwickeln lässt, gefährden Sie aus Sicht Ihrer Mitarbeiter erst mal grundsätzlich:

  1. deren Sicherheitsbedürfnis = „Kann das existenziell bedrohlich für mich werden?“
  2. eine bestehende Struktur oder Routine = „Welche Unordnung bzw. neue Ordnung erfordert Mehreinsatz und wie viel?“
  3. eine scheinbar bekannte Zukunft = „Verschlechtere ich mich?“ 
  4. die bekannte Einordnung in ein soziales System = „Wie wirkt sich das auf meine Beziehungen aus?“
  5. eine sicher geglaubte positive Reflexion = „Kann ich da noch glänzen?“

Wenn Mitarbeiter hierauf keine vernünftigen und verständlichen Antworten erhalten, dann ist der Veränderungsprozess schon vor dem Start im Eimer.
Aber auch hier ist die Vorbereitung Ihr Schrittmacher zum Erfolg. Zu jeder der o. g. Gefährdungen müssen Sie ein positives Angebot machen, damit die Mitarbeiter auch „anbeißen“.
Nicht IHRE Vorteile sind entscheidend, sondern die der Menschen, deren Unterstützung Sie zum Gelingen eines Veränderungsprozesses brauchen.

Dies könnte als Vorschlag wie folgt aussehen:

  1. Die ABC-Veränderung sichert Ihre Existenz durch / mittels …..
  2. Erleichtert wird durch die Veränderung für Sie / uns ……
  3. Für die kurz-, mittel- und/oder langfristige Zukunft werden Sie / wir folgende Vorteile erhalten …
  4. Innerhalb unserer Firma / Kollegenkreis / Kundenbeziehungen entsteht / entwickelt sich dadurch ….
  5. Die positive Rückmeldung unserer Kunden / des Marktes / Kollegen …. ist Ihnen / uns sicher, weil …

Leider kommt diese Motivationskaskade viel zu selten nachhaltig zum Einsatz, mit der Folge, dass unnötig Budgets und Ressourcen verplempert werden. Dann wollen Mitarbeiter nicht mehr, sondern müssen.

Also, folgen Sie der pro-aktiven Frage „Was kann ICH tun?“
…. und zwar jetzt, um positive Reaktionen auf Veränderungen zu erhalten?

Merke: „Wenn Sie zum Angeln gehen, dann machen Sie sich ja auch vorher Gedanken über den richtigen Köder, denn dem muss schließlich der Wurm schmecken“!“

Sie sind am Aufbau einer passenden Veränderungskultur für Ihr Unternehmen, Ihre Abteilung oder sich selbst interessiert? Dann sprechen Sie mich an. Wir bieten hierzu maßgeschneiderte Seminare an.

Mit herzlichen Grüßen aus München für eine erfolgreiche neue Woche
Ihr

Peter Saulus

FührungsTipp Januar 2012:
„Vermeiden Sie Entscheidungsfallen“

Mein Vorschlag zu mehr Führungsauthenzität:
„Kein Augen zu und durch,
sondern Augen auf und Richtung geben“

„Wenn Du nicht entscheidest, dann entscheiden andere für Dich“. Dieser Leitsatz aus unseren Trainings findet immer wieder große Zustimmung. Wenn es allerdings ans Eingemachte geht, dann zeigt sich, ob Führungskräfte Pro-Aktiv handeln oder Re-Aktiv den Ereignissen hinterherlaufen.

Dazu stellen Sie sich bitte immer wieder folgende Kernfragen:

  • Nehme ich mir genug Zeit für MEINE Qualität, um nicht den Notwendigkeiten (= Ereignisse die zwangsweise auf uns zukommen) hinterherlaufen zu müssen
  • Arbeite ich zusammen mit meinen Mitarbeitern rechtzeitig so an der Qualität unserer zu erledigenden Aufgaben, dass überflüssige Notwendigkeiten vermieden werden können?
  • Kontrolliere ich meine Mitarbeiter oft genug, um gute Leistungen ausreichend honorieren zu können und gegebenenfalls Einfluss auf die gemeinsame Richtung nehmen zu können.
  • Haben anhaltende Abweichungen Konsequenzen oder entscheiden meine Mitarbeiter für bzw. ohne mich?

Also, folgen Sie der pro-aktiven Frage „Was kann ICH tun?
…. und zwar jetzt? Entscheiden Sie, bevor es andere für Sie tun und fordern Sie dies unbedingt auch von Ihren Mitarbeitern.

Herzliche Grüße
Ihr

Peter Saulus
Der Spezialist für das „eigentlich“