FührungsTipp Mai 2014:
„Zeitfallen die behindern?“

Heute haben Sie wieder einmal die Chance, Ihr Zeit-Portemonnaie zu füllen. Dies in Form eines Kurz-Seminars, das Sie hier für sich selbst durchführen können.
Welche Zeitfallen behindern uns, erfolgreicher zu sein!

Teil 1:
Welcher der folgenden Aussagen müssen Sie in Ihrer Realität gelegentlich oder öfter zustimmen

  1. Wer parallel / multitasking arbeitet, schafft mehr!
  2. Vorbereitung lohnt sich nicht. Ich wachse schon rein in die Aufgabe!
  3. Ich sollte meinen Tag zu 100% verplanen! Man meint ja sonst, ich könnte nicht planen!
  4. Dringlichkeit geht vor Wichtigkeit! Hauptsache es tut sich was!
  5. Lieber die Dinge richtig erledigen anstatt die richtigen Dinge erledigen!
  6. Alles sollte ich möglichst perfekt erledigen! Und wehe, die Anderen tun es nicht auch! (Gilt nicht für Flugkapitäne, Chirurgen und Astronauten).
  7. Chaos fördert Kreativität!
  8. Erholung und Beziehungsarbeit sind Zeitdiebe! Da kümmere ich mich darum, wenn Zeit ist.
  9. Nein sagen ist unhöflich! Das macht „man“ nicht!
  10. Unter Stress lässt sich am besten arbeiten! Sonst sieht´s ja nicht wirklich nach Arbeit aus.

Jedes Ja kostet Sie ~ 5-10% Arbeits- und Lebensqualität!

Teil 2: 

Welche der folgenden Tätigkeiten führen Sie regelmäßig aus?

Benennen Sie den Grund bzw. den Sinn, den diese Tätigkeit für Sie macht und welche Wertschöpfung Sie erhalten?
Ich muss mich um die Details (zu) vieler Aufgaben kümmern.
Ich muss die Arbeitsergebnisse meiner Mitarbeiter permanent kontrollieren
Ich muss die Arbeitsweisen meiner Mitarbeiter hinterfragen und immer wieder konkrete Anweisungen erteilen, wie eine Aufgabe zu erledigen ist.
Ich muss die Arbeitsergebnisse meiner Mitarbeiter korrigieren.
Ich muss delegierte Aufgaben an andere Mitarbeiter umdelegieren.
Ich muss meine Mitarbeiter immer wieder zu mehr Eigeninitiative motivieren.
Ich muss meinen Mitarbeiter oft zu mehr Selbstverantwortung auffordern
Ich muss Anweisungen an Mitarbeiter geben, die mir nicht direkt unterstellt sind.
Ich muss häufig Besprechungen einberufen, um Aufgaben und Ergebnisse abzustimmen und abzugleichen.
Ich muss Aufgaben für meine Mitarbeiter priorisieren.

…. und, stimmen Sinn und Wertschöpfung? Stimmen Ihre Kosten?
Haben Sie das Gefühl, mehr zu managen als zu führen?

Uns jetzt wird es ernst! Sie müssen etwas tun, wenn sich hier etwas ändern soll. Bitte rechnen Sie aber erst einmal nach, damit auch die Motivation stimmt.

Sie sagen: „Das kenn´ ich schon!“, dann lautet meine Frage: „Tun Sie es schon nachhaltig bzw. wird das in Ihrer Unternehmung auch gelebt?“ Übrigens: Tun es Ihre Mitarbeiter bei Kunden ebenfalls?
Und wie oft stand das Thema schon auf Ihrer Agenda? Sprechen Sie mich an, wenn es handfest werden soll.

Herzliche Grüße
Ihr Spezialist für das „eigentlich“

Peter Saulus