FührungsTipp Dezember 2012:
„Positiv ausstrahlen“

Zum Jahrsschluss eine Anregung für bewusstes Führen, die letztendlich auch mit gesundem Führen eng verbunden ist:
Eine negative Ausstrahlung bringt keinen Vorteil.
Positiv auszustrahlen sicherlich keinen Nachteil!

Jeden Tag entscheiden Sie selbst, wie Ihre Umwelt und Mitarbeiter Sie hier wahrnehmen. Als Opfer oder Gestalter, motivierend oder demotivierend, konstruktiv oder destruktiv, verändernd oder leidend. Wie ich feststellen muss, ist hier die Wahrnehmung von Führungskräften oft diametral zur Wahrnehmung der Mitarbeiter; es lohnt sich also, selbstkritisch die Augen aufzuhalten. Dies vor allem vor dem Hintergrund eines Wahrnehmungsgesetzes, das besagt: Der Mensch neigt dazu nur das zu sehen, was er sehen will.

Vielleicht hatten Sie über das Jahr des öfteren das Gefühl Opfer zu sein, sitzen aber heute dennoch vor einem Jahresergebnis, das gar nicht so übel ist. Hatten vielleicht das Gefühl, dass die Welt einstürzt und wie dies und das zu schaffen ist und jetzt stellen Sie fest, dass alles mehr oder weniger i.O. ist.

Für die vorauseilenden Opferdenker, Grübler, Nebensichsteher und Schwarzseher (auch die Gelegentlichen) gilt :

  • 99% aller negativen Gedanken treffen in diesem Leben gar nicht ein
    • Bleiben Sie also realistisch in Ihrer Schwarzmalerei
    • Auf das restliche Prozent sind Sie mit der Risikofrage vorbereitet: „Was kann schlimmstenfalls passieren wenn ….?“
  • Ein erster Schritt in Richtung mehr Lebensqualität kann mit dem morgendlichen Verzicht auf die Massenmedien ausgelöst werden.
    • Lassen Sie sich nicht von den negativen Dingen der Welt erschlagen sondern entdecken Sie gleich neben sich das Erfreuliche. Wenn´s da nichts gibt, dann sorgen SIE dafür! Warten Sie da bloß nicht auf andere.
  • Machen Sie sich bewusst, wie es Ihnen wirklich geht.
    • Zum Vergleich: Ich hatte die Pflicht 1 Jahr lang die Unfallklinik Murnau 1x wöchentlich für einen Besuch aufzusuchen. Es ist unvorstellbar, was wir alles nicht brauchen, um beispielsweise nach einem Unfall auch ohne Arme und Beine noch lachen zu können. Genauso unvorstellbar ist es, was wir alles haben und dennoch miesepetrig in den Tag zu schauen zu können.
    • Also üben Sie mal wieder etwas Demut.
  • Schauen Sie mal wieder in das lachende Gesicht eines Kindes.
  • Erledigen Sie notwendige Übel; das befreit ungemein und schafft Platz für positive Energie.
    • Wenn gedankliche Übel zu viel werden, dann sagen Sie sich die Meinung: „Will ich nicht, brauche ich nicht, tue ich nicht!“ und konzentrieren Ihre Energie eine Lösung!

In Anlehnung an Aurelius Augustinus möchte ich Sie auffordern, mal wieder auf Entdeckungsreise zu gehen:
 „Die Seele nährt sich an dem, woran sie sich freut.“

Jeder ist für sein Freuen und seine positive Ausstrahlung selbst verantwortlich! Also arbeiten Sie pro-aktiv an der Frage „Was kann ich tun?“
…. um (noch) besser drauf zu sein? Übrigens ließen sich die Worte Führungskraft und Mitarbeiter auch mit den Worten Verkäufer und Kunden ersetzen. Auch bei unseren Kunden ist eine positive Ausstrahlung sicherlich kein Nachteil.

Möglicherweise ist es für Ihr Sie oder Ihr Unternehmen in 2013 interessant an der persönlichen Ausstrahlung und Widerstandskraft zu arbeiten. Dann tun Sie was und sprechen Sie mich an!
1 Stunde Ressourcen am Tag verplempern kostet das Unternehmen in 10 Jahren 240.000€ je Mitarbeiter!

Herzliche Grüßen aus München mit harmonischen Festtagen für Sie, einem positiven Jahresausklang und einer erfolgreichen Führungszeit
Ihr

Peter Saulus
Der Spezialist für das „eigentlich“