Führungstipp November 2013:
„Was hat Kundenloyalität mit Führungsqualität zu tun?“

Haben Sie Ihre persönliche Einstellung zu Selbst-Vertrauen und Mißtrauen überprüft? Wenn Sie dadurch in Zukunft durchlässiger und großzügiger wirken, dann freue ich mich für Sie. Außerdem ist es der Garant für ein entspannteres und harmonischeres Führungs-Leben (siehe Oktober-BLOG).

Für den November stelle ich wieder einmal die Verbindung von Führung zu Markt und Kunden  her:
„Qualität die beim Kunden ankommen soll, beginnt bei den Führungskräften des Unternehmens“

Der neue Trendsport „Wir halten uns mal nicht an Vereinbarungen und schauen, was dabei heraus kommt“ entspringt entweder einem Übermut, den man sich wohl nur in sehr guten Zeiten leisten kann, oder weil der Überblick verloren gegangen ist. Und es ist bemerkenswert wie wir erleben, dass hier meist jeder mit dem Finger auf die anderen zeigt: „Ich hätte ja gerne, aber die Anderen haben das verhindert .. bla-bla…!“. „Intellektuelle Verpisserroute“ nennen wir das in unseren Trainings.

Ich führe hier nur einige Beispiele auf, die Sie aber gerne um Ihre Realität erweitern können

  • Pünktlichkeit beim Kunden: Wenn der Chef unpünktlich zu Meetings oder Verabredungen kommt!
  • Zuverlässigkeit beim Kunden: Wenn der Chef für vereinbarte Termine „keine Zeit“ hat
  • Geduld beim Kunden: Wenn die Führungskräfte vor lauter operativer Hektik kaum Zeit zum Atmen haben und dadurch auch ihren Mitarbeitern die Luft abschnüren.
  • Interesse am Kunden zeigen: Gibt es im Unternehmen spürbares Interesse am Menschen oder nur an seiner Funktion?
  • Investition in den Kunden: Was investiert die Führungskraft in die Mitarbeiter? Und hier rede ich nicht vom Geld!

Was glauben Sie als Führungskraft, kommt dabei hinten heraus bzw. bei den Kunden an?

Haben Sie schon einmal durchgängig in Ihrem Unternehmen überprüft, was bei Ihren Kunden ankommt? Betreiben Sie auch emotionales Schnittstellenmanagement, so dass in Ihrem Unternehmen nicht ein „Versager“ die Arbeit von vielen zunichte macht?

Hier 3 Vorschläge, die sich durchaus in Ihren Führungsalltag einbauen lassen:

  1. Versprechen Sie weniger und halten Sie mehr!
    – Forcieren Sie Ihre innere Bremse und  verlängern Sie Ihre Reaktionszeiten, bevor Sie spontan etwas zusagen oder übernehmen.
  2. Setzen Sie alles daran, getroffene Vereinbarungen und Termine  einzuhalten!
    – Entwicken Sie Bewusstesein dafür, was geschieht, wenn Sie es nicht tun. Bekommen Sie ein
    Gefühl dafür, wie Sie andere dadurch verletzen können!
  3. Werden Sie durchlässiger und ziehen Sie sich nicht jeden Schuh an!
    – Kontrollieren Sie Ihr Ego und reduzieren Sie den „pastoralen Krankenschwesterntrieb“!

Das sind wiederum Schritte in echte Führungsauthentizität. Keine leichten, aber wunderbare für die Menschen, die mit Ihnen zu tun haben. Integral bedeutet hier auch, dass Ihr Privatleben von diesem Ansatz ebenfalls profitieren kann.

Für alle Führungskräfte, die mehr Qualität wagen wollen, ein Tipp von Ueli Praeger, dem Gründer von Mövenpick:
„Wir tun nichts Außergewöhnliches, wir sind bloß erfolgreich, weil wir ganz gewöhnliche Dinge ganz außergewöhnlich tun.“

Sie sagen: „Kenn ich schon!“, dann lautet meine Frage: „Tun Sie es schon nachhaltig?“
Diesem Thema widmen sich auch unsere offenen Führungstrainings 2014 in München. Die neuen Termine für 2014 finden Sie auf unserer Webseite.
Und wenn Sie 2014 individuellen Bedarf haben Qualität in Ihrem Team zu optimieren, dann sprechen Sie mich im Rahmen unserer Trainings und BusinessCoachings an.

Herzliche Grüße
Ihr

Peter Saulus